SG Eisenheim/Wipfeld – SG Dingolshausen 0:4
SG Eisenheim/Wipfeld II – SG Dingolshausen II 2:2
Zum letzten Saisonspiel empfing die SG Eisenheim/Wipfeld die Gäste aus Dingolshausen. Während Dingolshausen noch Punkte benötigte, um den Aufstiegsrelegationsplatz abzusichern, ging es für unsere SG vor allem darum, sich ordentlich aus der Saison zu verabschieden.
Vor dem Spiel stand zunächst ein besonderer Moment im Mittelpunkt: Keeper Maxi Schanz wurde gebührend verabschiedet. Maxi war in den vergangenen Jahren ein sicherer Rückhalt, ein Führungsspieler und ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Dafür sagen wir herzlich Danke und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
Auf dem Platz entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein durchaus ausgeglichenes Spiel. Die SG war gut im Spiel, hielt dagegen und hatte selbst die Möglichkeiten, in Führung zu gehen. In der 28. Minute spielte Ben einen starken Pass auf Philipp Lother, der fünf Meter vor dem Tor frei zum Abschluss kam, den Ball aber über das Tor setzte. Allerdings hatte der Schiedsrichter ohnehin auf Abseits entschieden. Kurz vor der Pause wurde es dann gleich mehrfach turbulent: Zunächst erzielte Dingolshausen ein Abseitstor, das richtigerweise nicht zählte. In der 44. Minute setzte Philipp Lother den Ball ans Lattenkreuz. Direkt im Anschluss wurde Vincent Lother im Strafraum klar gefoult – der Pfiff blieb jedoch aus.
So ging es torlos in die Pause. Das Fazit zur Halbzeit fiel aus SG-Sicht durchaus positiv aus: ausgeglichene Spielanteile, gute eigene Chancen und mindestens die Möglichkeit, mit einem besseren Ergebnis in die Kabine zu gehen.
Auch nach der Pause blieb die Partie zunächst umkämpft. In der 55. Minute gab es erneut eine strittige Szene im Strafraum, als Leon Höfer zu Fall kam. Statt Elfmeter gab es Gelb wegen Reklamierens. Maxi Schanz war in der 65. Minute bei einer Kopfballchance der Gäste sicher zur Stelle. Kurz darauf kam Nimrod Tanko für Bene Gehring ins Spiel.
Ab der 70. Minute kippte die Partie dann deutlich zugunsten der Gäste. Zunächst setzte Dingolshausen einen gefährlichen Abschluss noch über das Tor, ehe nur eine Minute später ein Schuss aus rund 16 Metern genau im Winkel einschlug – keine Chance für Maxi Schanz. Das 0:1 war der Knackpunkt. Nur zwei Minuten später kam die Nummer 8 der Gäste erneut aus rund 16 Metern frei zum Abschluss und traf zum 0:2. In der Schlussphase brachen bei der SG dann leider die Dämme. Nach einem Konter fiel in der 83. Minute das 0:3, drei Minuten später folgte noch das 0:4.
Am Ende steht ein Ergebnis, das nach der ersten Halbzeit deutlich zu hoch ausfiel. Die SG zeigte über weite Strecken der ersten Hälfte eine ordentliche Leistung, belohnte sich aber nicht. Nach dem Rückstand fehlte dann die Kraft und Stabilität, um noch einmal zurückzukommen.
Ganz anders verlief die Gefühlslage im Vorspiel der zweiten Mannschaft. Die SG Eisenheim/Wipfeld II hatte mit Dingolshausen II den bereits feststehenden und souveränen Meister zu Gast – entsprechend schwer war die Aufgabe. Gespielt wurde im 9 gegen 9, und von Beginn an entwickelte sich eine echte Abwehrschlacht. Unsere Zweite verteidigte mit Mann und Maus, warf sich in jeden Ball und machte es dem Favoriten so schwer wie möglich.
Bis zur 59. Minute hielt das Bollwerk, dann gelang den Gästen die Führung. Als kurz darauf auch noch das 0:2 fiel, dachten wohl viele, dass die Partie entschieden sei. Aber die Truppe von Alex Endres zeigte Moral und bäumte sich noch einmal beeindruckend auf.
In der 78. Minute war es Lenni Glaser, der im Fünfmeterraum cool blieb und einen Abpraller zum Anschlusstreffer nutzte. Plötzlich war wieder Leben im Spiel – und auf der Terrasse wurde es spürbar lauter. Kurz darauf legte Lenni noch einen drauf, diesmal als Vorbereiter: Mit einer starken Flanke bediente er Altstar Jürgen Lother, der den Ball mit einem strammen Schuss ins lange Eck jagte – wie zu besten Zeiten. Der Jubel kannte keine Grenzen.
Das 2:2 brachte die SG anschließend mit viel Einsatz, Leidenschaft und Kampfgeist über die Zeit. Gegen den Meister nach 0:2-Rückstand noch einen Punkt zu holen, war eine richtig starke Leistung.