SG Eisenheim/Wipfeld – TSV Geiselwind 2:0
SG Eisenheim/Wipfeld II – SG Sulzheim/Herlheim II 5:0

So ein Fußballsonntag tut gut: zwei Spiele, zwei Siege, sieben eigene Treffer und – fast noch wichtiger – hinten zweimal die Null. Gerade bei unserer Ersten war nach den vergangenen Wochen vor allem eines zu spüren: große Erleichterung.

Zweite Mannschaft

Unsere Zweite war von Beginn an die klar bessere Mannschaft. Spielerisch und läuferisch konnten die Gäste aus Sulzheim/Herlheim an diesem Tag nur wenig entgegensetzen. Eigentlich fehlte lange nur eines: das Tor. Und „lange“ ist durchaus wörtlich zu nehmen. Fast eine komplette Halbzeit ließ sich die SG Zeit, ehe Kai Schraud in der 44. Minute endlich den Knoten löste. Offenbar hatte man danach Gefallen daran gefunden: Nur eine Minute später legte Jan Holzinger zum 2:0 nach.

Nach der Pause ging es deutlich schneller. Lenni Glaser erhöhte bereits in der 49. Minute auf 3:0 und spätestens jetzt waren die Verhältnisse auch auf der Anzeigetafel so eindeutig wie zuvor schon auf dem Platz. Jan Holzinger machte mit seinem zweiten Treffer in der 78. Minute das 4:0, ehe Stefan Wehner in der zweiten Minute der Nachspielzeit den 5:0-Endstand herstellte.

Ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg unserer Zweiten – und ganz nebenbei die erste Null des Tages.

Erste Mannschaft

Danach hieß es: Abstiegskampf pur. Vorletzter gegen Drittletzter. Mit einer Niederlage wäre unsere SG auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht. An Brisanz mangelte es also nicht. Die äußeren Bedingungen hätten dagegen kaum schöner sein können: strahlender Sonnenschein, Kulturherbst im Ort und eine ordentliche Kulisse. Fehlte eigentlich nur noch ein entspannter Fußballnachmittag.

Nun ja. Entspannt können wir offenbar nicht.

Dabei begann die SG richtig gut. In den ersten 20 Minuten gab es gleich mehrere gefährliche Situationen im Geiselwinder Strafraum. Mit etwas mehr Konsequenz hätte die Partie schon früh in die richtige Richtung gelenkt werden können. Stattdessen musste weiter gezittert werden. Bis zur 29. Minute: Philipp Lother setzte sich mit einer schönen Einzelaktion über die Außenbahn durch und brachte den Ball zum 1:0 im Tor unter. Die erste kleine Erleichterung war deutlich zu spüren.

Wer nach der Pause auf einen ruhigen Nachmittag gehofft hatte, wurde allerdings schnell eines Besseren belehrt. In der 47. Minute klatschte ein Geiselwinder Abschluss ans Gebälk. Glück gehabt. Kurz darauf hätte unsere SG wiederum für klare Verhältnisse sorgen können. Laurent Stütz tauchte alleine vor dem Keeper auf, setzte den Ball aber knapp vorbei. Wenig später hatte Philipp Lother eine ganz ähnliche Situation. Dazu kam noch ein Aluminiumtreffer unserer Mannschaft.

Chancen also genug. Tore zunächst eher weniger. Überhaupt war der SG anzumerken, dass die vergangenen Wochen ihre Spuren hinterlassen hatten. Vieles wirkte verunsichert, manches unerklärlich ungenau und vor dem Tor fehlte immer wieder die letzte Konsequenz.

Dann zeigte Philipp Lother, wie einfach Fußball manchmal sein kann. Wieder tauchte er alleine vor dem Torwart auf, diesmal blieb der Kopf oben und der Ball landete da, wo er hingehört: im Netz. 64. Minute, 2:0.

Der TSV Geiselwind blieb zum Glück über weite Strecken offensiv äußerst harmlos und brachte unsere Defensive kaum ernsthaft in Bedrängnis.

So blieb es beim 2:0.

Kein fußballerisches Feuerwerk. Kein großer Befreiungsschlag. Aber ein enorm wichtiger Arbeitssieg.